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Vereinsmeisterschaft im Bosseln PDF Drucken E-Mail
Aufgabe des Wettbewerbes war es, eine Kugel (Tennisball) mit so wenigen Schüben wie möglich an das Ziel zu bringen. Der Ball musste mit der Hand voran getrieben werden. Gestartet wurde am Eingangsbereich der Hardtschulsporthalle. Das Ziel war erreicht, als die Kugel am Parkplatz des Marktschulhofes den roten Altkleidercontainer der Malteser berührt hatte. Der Ball durfte unterwegs erst Aufgenommen werden, wenn er völlig zur Ruhe gekommen war. Wäre der Ball noch in der Bewegung aufgenommen worden, hätte dies Strafpunkte zur Folge gehabt. Die Route an die Marktschule war frei wählbar. Wie einige wenige Verkehrsteilnehmer gemerkt hatten, wurden die Ratschläge des Organisators befolgt und an unübersichtlichen Stellen oder verkehrsreichen Straßen die Schübe überwacht. Gelungene Würfe wurden mit lauten Beifallskundgebungen wie z.B. „He löppt no“ (er läuft noch) oder „De lot die ni verdreten“ (Über so einen Wurf solltest Du Dich nicht ärgern) begleitet. Weniger gelungene Würfe bedurften aufmunternder Worte für den Ausführenden wie z.B. „Hest god meent, de ann Smeet wat Better“ (Gut geplant der Wurf, der nächste wird besser) So kam es dann zwischenzeitlich auch zu leichten Irritationen von Flensburger Gästen, die Ihren Augen kaum glauben konnten, dass auch im wilden Süden der friesische Volkssport betrieben wird. Von Beginn an war klar, dass sich Mut und ein gut geschmierter Arm auszahlen werden. So kam es dann auch, dass der einzige, der mit einem „Gewaltwurf“ den Ball über beide Schallschutzwände der Bahnlinien katapultieren konnte am Ende die Meisterschaft für sich entschieden hatte. Platz zwei und drei mussten in einem Stechen ausgeworfen werden. An dieser Stelle nochmals Glückwunsch!
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Mai 2015 um 11:43 Uhr